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S IMMO geht auf neues Topjahr zu

Periodenergebnis Q1 geringfügig gesteigert

Autor: Gerhard Rodler

Nach dem erfolgreichen Jahresergebnis 2013 sieht die S Immo auch das erste Quartal des laufenden Jahres gut gestartet, auch wenn die Periodenergebnisse von 46,7 auf 44,8 Millionen Euro zurück gegangen sind. Begründung: Die darin enthaltenen Mieterlöse reflektierten die getätigten Immobilienverkäufe erwartungsgemäß und beliefen sich auf 28,2 Mio. Euro (Q1 2013: 29,4 Mio. Euro). Während sich das Immobilienportfolio im Vergleich zum Beginn 2013 um etwa 7 Prozent verringerte, sanken die Mieterlöse lediglich um weniger als 4 Prozent. Die Erlöse aus der Hotelbewirtschaftung (Erlöse der in Form von Managementverträgen betriebenen Hotels Vienna Marriott und Budapest Marriott) erreichten 7,9 Mio. Euro (Q1 2013: 8,0 Mio. Euro). Das Bruttoergebnis aus der Hotelbewirtschaftung verbesserte sich trotzdem auf 1,2 Mio. Euro (Q1 2013: 0,9 Mio. Euro).

Im ersten Quartal 2014 reduzierten sich die Aufwendungen aus der Immobilienbewirtschaftung im Vergleich zur Vorjahresperiode um weitere 11,0 Prozent auf 12,9 Mio. Euro (Q1 2013: 14,5 Mio. Euro).

Für das Jahr 2014 plant die S Immo Immobilienveräußerungen in Höhe von etwa 5 Prozent des Immobilienvermögens. Im ersten Quartal 2014 wurden drei Immobilien mit einem Erlös aus der Veräußerung von 21,6 Mio. Euro (Q1 2013: 32,6 Mio. Euro) verkauft. In der Gewinn- und Verlustrechnung des ersten Quartals resultierte aus diesen Verkäufen kein Gewinn, weil alle betreffenden Liegenschaften bereits 2013 auf die endgültigen Verkaufswerte aufgewertet worden waren. Ohne verkaufsbedingte Aufwertung hätte der Veräußerungsgewinn 5,1 Mio. Euro und somit mehr als 20 Prozent betragen.

Das Finanzergebnis inklusive Genussscheinergebnis lag in etwa auf Vorjahresniveau und betrug -17,8 Mio. Euro (Q1 2013: -17,6 Mio. Euro). Die Fremdwährungseffekte, die hauptsächlich auf Wechselkursveränderungen des ungarischen Forint zurückzuführen sind, waren auf einem ähnlichen Niveau wie in der Vergleichsperiode des Vorjahres. In weiterer Folge belief sich das EBT auf 8,7 Mio. Euro (Q1 2013: 9,4 Mio. Euro). Auf Grund gesunkener Kosten und eines besseren Bewertungsergebnisses konnte der Periodenüberschuss trotz geringerer sonstiger betrieblicher Erträge auf 6,7 Mio. Euro (Q1 2013: 6,6 Mio. Euro) erhöht werden.

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