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Salon Real freut sich über EU

„Wichtiger Schritt Europas in Richtung Gleichberechtigung“

Autor: Gerhard Rodler

Das Ergebnis der Abstimmung des EU-Parlaments über den umstrittenen Vorschlag der EU-Kommission zur Erhöhung des Frauenanteils in Unternehmensspitzen sieht der Salon Real als „wichtigen Schritt Europas in Richtung Gleichberechtigung“.

Denn statt der ursprünglich angestrebten 40-Prozent-Quote für börsennotierte Unternehmen (ab 250 MA) bis 2020 wurde letztendlich eine Verpflichtung zu einem transparenten Auswahlverfahren beschlossen. Die Einführung der ursprünglich angedachten Quote hätte in Europa etwa 5.000, in Österreich immerhin circa 80 Unternehmen betroffen. 459 der 688 anwesenden EU-Parlamentarier stimmten einer Erhöhung des Frauenanteils zu, indem bei identer Qualifikation das unterrepräsentierte Geschlecht im Aufsichtsrat bevorzugt werden soll. Der Salon Real sieht in dieser Maßnahme starke Symbolkraft und eine erstrebenswerte Vorreiterfunktion für Unternehmen.

„Die Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz ist kein Frauenthema, sondern eine wirtschaftliche, unternehmerische und gesellschaftliche Notwendigkeit. In Wahrheit ist das keine Frage von Quoten. Hier geht es um die Realisierbarkeit von berechtigten Ansprüchen“, so die Meinung der Vorstandsmitglieder des Salon Real .

Seit der Gründung im Jahr 2009 versteht sich der Salon Real als überparteilicher Verein von und für Frauen in Führungspositionen der österreichischen Immobilienwirtschaft. Anliegen ist es, die berufliche Positionierung von Frauen durch interdisziplinäres Networking branchenweit zu optimieren. Die Vereinsmitglieder zeichnen sich durch interdisziplinäres Fachwissen, Engagement und hohe Qualifikationen aus, die Aufsichtsratspositionen erfordern.