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Immopreise: Salzburg schlägt Wien

Größter Preisanstieg in Wels

Autor: Gerhard Rodler

Mit Immobilienpreisen von 4.823 Euro pro Quadratmeter ist Salzburg die teuerste Großstadt Österreichs, sogar Innsbruck (4.430 Euro) und Wien (3.980 Euro) liegen deutlich dahinter - das zeigt das Kaufpreisbarometer von immowelt.at im ersten Halbjahr 2015. Den größten Preisanstieg innerhalb des letzten Jahres hat Wels (18 Prozent) zu verzeichnen.

Verglichen wurden die Kaufpreise von Eigentumswohnungen und Häusern in den 10 größten Städten Österreichs. Zum Vorjahr erhöhten sich die Preise für Wohneigentum in Salzburg um 7 Prozent. 2014 mussten Immobilienkäufer noch 4.521 Euro für den Quadratmeter zahlen. Die Kaufpreise in der Tiroler Landeshauptstadt liegen zwar noch deutlich unter denen von Salzburg, aufgrund einer Steigerung von 14 Prozent innerhalb des letzten Jahres hat Innsbruck aber aufgeholt. Im 1. Halbjahr liegt der Medianpreis bei 4.430 Euro pro Quadratmeter. Damit wird sogar Wien deutlich übertroffen: In der Bundeshauptstadt kostet der Quadratmeter 3.980 Euro. Hier blieben die Preise seit 2014 stabil (+1 Prozent).

Ähnlich wie in Innsbruck sieht die Preisentwicklung auch in Linz aus. In Österreichs drittgrößter Stadt kletterten die Kaufpreise innerhalb des vergangenen Jahres um 15 Prozent. Aktuell kostet eine Kaufimmobilie 3.902 Euro pro Quadratmeter - im 1. Halbjahr 2014 waren es noch 3.386 Euro. Genauso wie Salzburg verzeichnen auch Innsbruck und Linz steigende Einwohnerzahlen und somit einen erhöhten Wohnungsbedarf. In Linz zum Beispiel wuchs die Bevölkerungszahl in den letzten 10 Jahren um 6 Prozent auf gut 197.000 Einwohner, Tendenz steigend.

Die mit Abstand günstigsten Kaufpreise der untersuchten Städte gibt es in St. Pölten. In der niederösterreichischen Landeshauptstadt werden aktuell im Median 1.581 Euro für den Quadratmeter verlangt - in Salzburg ist er dreimal so teuer.