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Schock zum Tag: Halt! Wer da?

Alarmanlage brüllt live Einbrecher an

Autor: Barbara Wallner

Am kommenden Donnerstag werden die Österreicher wieder dem Gruselimport Halloween frönen. Da werden Häuser dekoriert, Narben, Blut und anderes grausliches aufgemalt, geklebt, drapiert. Und dann wird geschockt nach Herzenslust. Schocks könnte bald auch eine neue Sicherheitstechnologie von FirstProtect hervorrufen: Wird Alarm ausgelöst, meldet sich live ein Mitarbeiter aus der Zentrale – der sieht und hört was vor sich geht - und fordert das Passwort ein. Und das mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel, also etwa so laut wie ein Presslufthammer. Da fragt man sich doch, was für Szenarien so eine Technologie auf den Plan rufen könnte: Wird die spätnächtliche Passwortforderung an alkoholinduzierter Amnesie scheitern? Teenager überraschen, die hofften, unbemerkt hereinzuschleichen? Pärchen von Herzens- in Herzinfarktstimmung versetzen? Im Falle des Einbrechers sei das System jedenfalls revolutionär, versichert FirstProtect Österreich-Chef Michael Röhrenbacher. Die direkte Konfrontation erschrecke den Täter in den meisten Fällen so sehr, dass er sofort die Flucht ergreift - ohne aus Wut über die verpasste Beute Vandalismusschäden zu verursachen. "Die Wahrscheinlichkeit, dass der Einbruchversuch folgenlos bleibt - sprich, dass weder etwas gestohlen wird, noch eine Sachbeschädigung entsteht - liegt mit unserem System bei 95 Prozent", erklärt der Sicherheitsprofi.