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Schweizer Immopreise klettern

UBS prognostiziert weiter steigende Immobilienpreise

Autor: Gerhard Rodler

Die Abkühlung auf dem Schweizer Immobilienmarkt wird laut der Großbank UBS vorläufig nicht in eine Krise umschlagen. Dieses Jahr dürften die Preise weiter steigen, mittelfristig erscheine eine größere schweizweite Preiskorrektur - sprich ein Einbruch der Immobilienpreise - zunehmend unwahrscheinlich.

Ob die momentane leichte Marktberuhigung ab 2015 in eine Korrekturphase übergehe, werde aber durch politische Entscheidungen zur Einwanderung, die Zinsentwicklung sowie eine allfällige Verschärfung der Kreditvergaberegulation bestimmt, teilt die UBS mit.

Sollte die Volksinitiative "Gegen Masseneinwanderung" am 9. Februar angenommen werden, könnten bei anhaltendem Bauboom zwar die Preise unter Druck geraten, ein drastischer Preiszerfall sei jedoch nur bei einer Nettoabwanderung zu erwarten, was für die UBS unwahrscheinlich ist.

Generell führe ein Anstieg der Bevölkerung oder der Einkommen in der langen Frist nicht zu höheren Immobilienpreisen. Die heutigen Bauzonen reichten für 10 Millionen Einwohner aus.

Für 2014 prognostiziert die UBS ein Preiswachstum von 2 Prozent bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen. Aber: Gerade in den teuersten Gemeinden und den Luxusobjekten blieben die Preise unter Druck.

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