Immobilien Magazin

Showdown bei "großer Immo-AG-Lösung"

Ob das Angebot des US-Investors Starwood (hinter dem unter anderem auch sehr betuchte (Immobilien)Investoren aus Österreich als treibende Kräfte vermutet werden) für bis zu 26 Prozent des Aktienkapitals an der CA-Immo, nun angenommen worden ist oder nicht, war zum Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht.

Autor: Gerhard Rodler

Das soll aber in den nächsten Tagen der Fall sein, nachdem vorgestern Abend das Starwood-Angebot abgelaufen war. Im Vorfeld war das Angebot u.a. vom CA-Immo Vorstand als von der Höhe her unzureichend klassifiziert worden. Gleichzeit hält die CA Immo aktuell mehr gut 6 Prozent eigener Aktien, was den Wert pro Aktie weiter erhöht. Umgekehrt hat die Immofinanz einen gewissen zeitlichen Verkaufsdruck, weil sie erst kürzlich veröffentlichte, den strukturierten Verkaufsprozess der CA Immo-Aktien bis zum Sommer abschießen zu wollen.

So oder so spricht derzeit vieles für eine „großes Lösung“, also eine Verschmelzung aller drei großen Immo-AGs. Für die s Immo ein Wunschszenario und wohl auch für die Immofinanz scheint es auch auf Seiten CA Immo da ein Umdenken gegeben zu haben. Kürzlich hatte sich der CA Immo-CFO Hans Volkert Volckens (im Gegensatz zum per Jahresende ausgeschiedenen CEO Frank Nickel) im mehr oder minder informellen Rahmen klar für eine „große Lösung“ ausgesprochen.

Starwood Capital hat sein Übernahmeangebot für das CA-Immo-Paket im April abgegeben und dann um zwei Wochen bis heute (30. Mai, 17 Uhr Ortszeit Wien) verlängert. Den Aktionären wurden 27,50 Euro je Aktie cum Dividende geboten. Außerdem will Starwood bis zu 5 Prozent an der Immofinanz, und zwar für 2,10 Euro je Aktie.