Immobilien Magazin

Sicher in unsicheren Zeiten

Luxus und Spekulation, das war einmal. Neuerdings ist langfristiges und solides Investment angesagt. Mit dieser klaren Trendwende haben sich auch die bevorzugten Lagen für Investments in Immobilien, vor allem bei Anlegerwohnungen, entsprechend geändert.

Autor: Engelbert Abt

Nicht mehr um Penthäuser im Ersten, sondern um gut funktionierende Neubauten über der Donau. In Zeiten wachsender Risiken, drohender Negativzinsen und überhitzter Wertpapiermärkte wird die Anlegerwohnung für immer mehr Wiener zur attraktivsten Sparform.

Gebautes statt Bausparen

Bisher war das Bausparen die beliebteste Anlageform der Österreicher. Seit 2016 steht es nur noch an dritter Stelle. Statt Bausparen ist Gebautes als Sparform die neue Nummer eins. Deshalb steigt nicht nur die Nachfrage nach Vorsorgewohnungen - auch bei der Suche nach den eigenen vier Wänden gewinnt der Anlageaspekt an Gewicht. Wer 1000 Euro auf dem Sparbuch lässt, verliert heuer (laut Berechnung Agenda Austria) real 14 Euro. Nutzt man ein Immobilieninvestment als Sparbuch, macht man Gewinn. Alleine aus den Mieteinnahmen sind jährlich 3-5 % Rendite zu ziehen.

Große Wertsteigerung

Trotz aller Wertsteigerungen der letzten Jahre ist auch in Zukunft mit beträchtlichem Zuwachs zu rechnen. Neubauwohnungen wurden 2016 um durchschnittlich 5,7 Prozent teurer. Für heuer wird eine ähnliche Entwicklung prognostiziert. Grund dafür ist, dass immer mehr Menschen in Wien wohnen wollen und es zu wenige Wohnungen gibt. Starkes Bevölkerungswachstum führt zu einer steigenden Nachfrage nach Wohnraum. Auch von jenen drei Viertel aller Wiener, die bisher lieber Miete zahlten als für ihre Pension vorzusorgen, entdecken in Krisenzeiten immer mehr die Vorteile von Wohnungseigentum. Hinzu kommt bei Anlegerwohnungen die wachsende Nachfrage aus dem Ausland, vor allem aus Ostasien. Schon in zehn Jahren soll Wien auf 2 Millionen Einwohner gewachsen sein. In Wien bleibt Wohnraum wertvoll - auch bei äußerst langfristiger Betrachtung.

Vom Berater zum Bauträger

José Hart war und ist Vermögensberater, bevor er 2001 zum Bauträger wurde. Sein Background prägt bis heute seinen Zugang zum Thema Immobilie. Für seine Firma Hart + Hart hat er bewusst den 22. Bezirk als Sitz gewählt. Hier sieht er die größten Chancen, mit Anlegerwohnungen, für seine Kunden, Gewinn und Sicherheit zu kombinieren. Über der Donau gibt es die größte Nachfrage, die meisten freien Flächen und die stärkste Bautätigkeit der Stadt. Für den Ankauf von Vorsorgewohnungen bedeutet das, dass neben den laufenden Einnahmen und der erwartbaren Wertsteigerung der Aspekt Sicherheit immer häufiger zum entscheidenden Motiv wird. Das gilt nicht nur für reine Anleger, sondern auch für immer mehr Österreicher mit mittleren und auch kleinen Einkommen, die daran zweifeln, ob im Alter die staatlichen Pensionen noch sicher sind und ob die privaten Lebensversicherer noch über gute Bonität verfügen werden.

Preise noch Luft nach oben

Das Argument, die Immobilienpreise in Wien seien jetzt schon übertrieben, sieht man auch bei Hart+Hart gelassen. In einer globalisierten Welt und speziell in Europa kann man die Preisentwicklung nicht mehr nur lokal betrachten, sondern muss sie im internationalen Vergleich sehen. Gemessen an der Attraktivität Wiens haben auch die aktuellen Preise immer noch viel Luft nach oben. Kaufen statt mieten, kaufen statt Sparbuch, anlegen ist die Empfehlung von José Hart. Wir leben heute in einer Welt instabiler Systeme und einer hoch riskanten globalen Finanzsituation. Bei Sicherheitsinvestments wie Immobilien ist eine möglichst langfristige Betrachtung gefragt, die in globalen Zusammenhängen denkt. Wer heute über den Ankauf einer Immobilie entscheidet, sollte die großen Entwicklungslinien der Welt als Ganze in sein Kalkül mit einbeziehen.

Weitere Artikel

  • » Vorsorgewohnungen weiter aktuell – Trotz der zuletzt nochmals deutlich gestiegenen ... mehr >
  • » EHL im Höhenflug – Die EHL-Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2015 weiteres ... mehr >
  • » mh ImmoInvest baut vor – Vor Kurzen konnte mh ImmoInvest drei Wohnbau-Neuprojekte ... mehr >