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Sicherheitslücken in Europa

"Behörden haben Terror nicht ernst genommen"

Autor: Robert Rosner

Warnungen seitens Peter Neumann, die bereits vor drei Jahren an europäische Sicherheitsbehörden, vor allem im Bereich Social Media ausgesprochen wurden, seien bei den zuständigen Behörden abgeprallt. Diese und viele weitere spannende Impulse gab es auf der re.comm 15, dem diesjährigen Gipfeltreffen der Immobilienwirtschaft.

Namen wie Yanis Varoufakis, Nassim Taleb, Christopher Pissarides, Klaus Wowereit, Karen Armstrong oder Peter Neumann sind vielen Leuten ein Begriff. Doch wer kann von sich behaupten diese Experten bereits live gesehen zu haben? Die Immobilien-Elite hat jedes Jahr die Gelegenheit internationale Persönlichkeit hautnah zu erleben. Die re.comm ist ein Marktplatz für Visionen und neue Perspektiven - und nicht nur das: zwei exklusive Abendevents und Netzwerken auf höchstem Niveau runden das alljährliche Gipfeltreffen ab.

Viele Beiträge und Vorträge des Kongresses beschäftigten sich mit aktuellen wirtschaftlichen und politischen Themen. Klaus Wowereit äußert sich neben seinem Vortrag über Stadtentwicklung, auch zum Terrorismus und der Sicherheit Europas. „Wir können keine absolute Sicherheit schaffen - eine offene Gesellschaft muss auch offen bleiben, muss auch ihre Bürgerrechte verteidigen und sich nicht das öffentliche Leben kaputt machen lassen, denn das ist ja das Ziel der Terroristen“, so Wowereit zur aktuellen Debatte. Er sagt außerdem, Wachsamkeit und Bürgersinn seien wichtig, aber Angst dennoch ein schlechter Ratgeber.