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Signa goes St. Pölten

Neues Stadtquartier in ehemaligem Leiner-Stammhaus

Autor: Charles Steiner

Aus dem Leiner-Stammhaus in der Innenstadt von St. Pölten wird ein Stadtquartier. Kürzlich hatte die Signa die Pläne für das Vorhaben präsentiert. Für die mehrere 1.000 m² große Grundstücksfläche zwischen Rathausplatz und Julius-Raab-Promenade sind rund 150 Eigentumswohnungen, ein Hotel mit 150 Zimmern, Konferenzzentrum sowie eine neue redimensionierte Leiner-Filiale geplant. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Gebäude am Rathausplatz 7-10 werden entweder einer weitreichenden Sanierung unterzogen, oder gänzlich durch neue Häuser ersetzt, heißt es vonseiten der Signa. Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der Signa: „Dadurch werden frische Impulse für die weitere Belebung der Innenstadt gesetzt.“ Nach Adaptierung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans sowie den behördlichen Genehmigungen könnte schon im Jahr 2021 mit dem Bau begonnen werden.

Während die denkmalgeschützten Bauteile entlang des Rathausplatzes erhalten bleiben, ist geplant, die dahinterliegenden Objekte abzubrechen. Für die redimensionierte Leiner-Filiale soll ein komplett neues Konzept aufgerollt werden, laut Signa werden die Mitarbeiter des Stammhauses während der Umbauarbeiten auf Wunsch bei Kika oder anderen Leiner-Filialen übernommen werden.

In einer Stellungnahme bekennt sich die Signa zu Retail und zur Innenstadt: „Es ist notwendig, die Flächen in einem neuen Kontext zu denken und unterschiedliche Nutzungen inhaltlich zu verschränken, damit sie voneinander profitieren. Generell sehen wir uns als Partner der großen Städte und wollen unseren Teil dazu beitragen, die Zentren österreichischer Ballungsräume weiter zu attraktiveren“, so Stadlhuber in einer Aussendung.