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Smarthome erobert Austria

Aber nicht alles wird gleich stark genutzt:

Autor: Gerhard Rodler

Smarthome-Technologien treten einen Siegeszug an - und das hat kaum mit Homeworking zu tun. Zwar sind diese Technologien sehr bekannt, so richtig einzogen in die Behausungen der Österreicher sind sie indessen aber noch immer nicht. Immerhin acht von 10 Österreichern sind Smarthome-Technologien ein Begriff, besagt eine aktuelle Studie. Männer (89 Prozent), Personen mit Kindern im Haushalt (90 Prozent) und höherem Haushaltseinkommen (87 Prozent) können mit der Thematik besonders viel anfangen.

Auch ist das Interesse an der Nutzung derartiger Technologien hoch, der tatsächliche Einsatz in den eigenen vier Wänden jedoch gering: Nur je neun Prozent der Befragten nutzen zuhause smarte Sensoren, etwa für die Temperatur- oder Belüftungssteuerung bzw. smarte Beleuchtung zur Steuerung von Beleuchtung und Beschattung. Weitere fünf Prozent der Befragten haben die Nutzung dieser Technologien geplant. Noch weniger verbreitet sind smarte Alarmsysteme für Alarmanlagen, Brandschutz oder zur Sicherung der Fenster. Sie kommen nur bei fünf Prozent der Befragten zum Einsatz und sind von weiteren acht Prozent geplant. Potenzial gibt es jedoch, wie die Umfrage eindeutig zeigt, denn Interesse an den einzelnen Smarthome-Technologien haben jeweils mehr als 40 Prozent der Befragten. Überdurchschnittlich aufgeschlossen sind - wenig verwunderlich - 18- bis 29-Jährige, aber auch Personen, die in den nächsten ein bis zwei Jahren planen, eine Immobilie zu kaufen. Die einzige Ausnahme: smarte Alarmsysteme sind auch bei Personen, die mieten wollen, von überdurchschnittlichem Interesse.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!