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Jedem Nutzer sein passender Büroplatz

Wealthcap analysiert Future Offices

Autor: Charles Steiner

Flexibel, intelligent und vor allem auf die jeweiligen Nutzerprofile zugeschnitten: So sollte die Büroimmobilie der Zukunft aussehen, geht es nach einer Analyse für die Themenreihe „Future Office“ des Asset- und Investmentmanagers Wealthcap. Kern der Analyse: Nicht jeder Mitarbeiter arbeitet gleich - weswegen auch nicht für jeden das gleiche Konzept passt.

Denn, so die Analyse: Mit einem Anteil von 40 Prozent zählt die größte Gruppe der Angestellten in deutschen Büros zu den „Silent Workers“. Sie sind die meiste Zeit an ihrem Arbeitsplatz und verbringen wenig Zeit in Meetings. Für diese seien offene Arbeitsplatzkonzepte eher weniger geeignet. Weitere 17 Prozent seien „Caller“, die viel telefonieren und häufig zwischen Projekten wechseln. Jeweils elf Prozent machen „Communicators“ und „Hands-on“-Mitarbeiter„ aus. Kommunikatoren befinden sich häufig in Bewegung, um Dinge mit Kollegen zu besprechen, Hands-on-Angestellte wechseln oft zwischen Schreibtisch und Labor oder Werkstatt. Acht Prozent seien “Thinkers„ - konzentrierte Stillarbeiter - und sieben Prozent “Hypercross„ und damit hochkommunikativ und oft in spontanen Meetings. Die letzte Gruppe bilden Traveller (sechs Prozent). Sie sind immer unterwegs - zu Hause, im Büro oder auf Geschäftsreise.

Das hat Auswirkungen auf die Immobilie: Denn für das Büro der Zukunft müssen eben all diese Gruppen sinnvoll unter einem Hut gebracht werden. Was wiederum für den Investor bedeutet: Eine langfristig ertragbringende Büroimmobilie wird eben das auch leisten können müssen. Sebastian Zehrer, Leiter Research bei Wealthcap: „Nur Bürokonzepte, die die Wertevorstellungen und Anforderungen der aktuellen und künftigen Mitarbeiter berücksichtigen und die Arbeitsplätze darauf ausrichten, werden langfristig erfolgreich sein.“