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So wollen Menschen in Zukunft wohnen

GfK- und Bauwerkumfrage über Wohnwünsche in Deutschland

Autor: Charles Steiner

Digitalisierung, Globalisierung, Flexibilität, Nachhaltigkeit und nicht zuletzt die Covid-19-Pandemie: Im Rahmen einer Umfrage unter 2.000 Personen zwischen 18-74 Jahren vom Meinungsforschungsinstitut GfK und dem Projektentwickler Bauwerk ist erhoben worden, welche Anforderungen diese an eine neue Stadtwohnung im Falle einer Suche haben.

Das Ergebnis: 43,8 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass ihnen E-Ladestationen für Pkw „sehr wichtig“ beziehungsweise „wichtig“ sind. Auf Platz zwei landen mit Car- und Bikesharing weitere Mobilitätsangebote. Sie sind 43,3 Prozent der Befragten „sehr wichtig“ beziehungsweise „wichtig“ bei ihrer Immobilienkaufentscheidung. Eine Dachterrasse zur gemeinsamen Nutzung zum Beispiel in Stadtquartieren folgt auf Platz drei der Kaufargumente. 40,1 Prozent der Befragten betrachten ein solches Angebot als zusätzliches Plus. Knapp dahinter folgt ein Gemeinschaftsgarten, in dem die Bewohner beispielsweise Obst und Gemüse anbauen können. 39,5 Prozent der potenziellen Wohnungssuchenden würden sich einen solchen Ort in einem Wohnquartier wünschen. Eine große, gut ausgestattete Fahrrad- und Heimwerker-Werkstatt zur allgemeinen Verfügung sehen 35,5 Prozent der Umfrageteilnehmer als „sehr wichtiges“ beziehungsweise „wichtiges“ Zusatzkaufkriterium an. Auf den Plätzen sechs und sieben stehen zudem Angebote für Familien. So ist ein mit Möbeln und Spielsachen ausgestatteter Familienraum für 34,9 Prozent der Befragten ein „sehr wichtiges“ oder „wichtiges“ Kaufargument. 30,7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer würden sich über einen flexiblen Nanny-Service im Wohnquartier freuen.

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