Immobilien Magazin

Stabiler Immobilienmarkt in Afrika

Der Wohlstand in Afrika steigt stetig. Das hat auch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt.

Autor: Stefan Posch

Im vergangenen Jahr wurden laut der Studie von Frank Knight Africa Horizons knapp 2 Milliarden Euro umgesetzt. Ein Großteil des Volumens wurden dabei in Südafrika umgesetzt. Aber auch Länder wie Marokko, Kenia, Nigeria und Äthiopien waren stark vertreten. Im Gegensatz zum globalen Trend hatte das Transaktionsvolmen schon 2016 ihren Höhepunkt erreicht und hat seitdem nachgelassen.

Doch der Bericht prognostiziert, dass Afrika aufgrund der wirtschaftliche Aussichten ein attraktives Investitionsziel wird. Besonders in den wichtigen Zentren könnten Investitionen lohnen. Der steigende Wohlstand in vielen afrikanischen Märkten wird sich wohl insbesondere auf die Nachfrage nach Logistik- und Einzelhandelsimmobilien auswirken. In Nairobi etwa lag die Rendite 2018 für Büro bei acht Prozent, für Logistikimmobilien bei 8,5 Prozent und für den Einzelhandel bei neun Prozent. Für moderne Warenhäuser in guter Lage rund um die Hauptstadt bekommt man derzeit eine monatliche Mieten in Höhe von 6 US-Dollar pro Quadratmeter und ist damit fast doppelt so hoch wie der vorherrschende Lagerbestand älterer Einheiten.

Der Bericht zählt aber auch Studentenunterkünfte (wobei Sambia, Südafrika und Kenia die Bildungs-Hotspots sind), Altersheime und mittelständische Wohnungen zu den vielversprechende Anlagemöglichkeiten.

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