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Standort Österreich außen hui...

... aber innen: verbesserungswürdig

Autor: Gerhard Rodler

Auch wenn Wien nach wie vor laut Mercer-Studie der weltweit scheinbar beste Platz zum Wohnen und Leben ist: Was den Wirtschaftsstandort Österreich rein von den betriebswirtschaftliche Faktoren betrifft, liegt unser Land gar nicht so gut.

Deloitte Österreich hat kürzlich bereits zum dritten Mal den Deloitte.Radar veröffentlicht - eine Meta-Studie zum Wirtschaftsstandort Österreich. Im Gesamtindex der von Deloitte analysierten Standortfaktoren hat sich Österreich dabei von 3,00 auf 2,86 von 5 Punkten weiter verschlechtert. Die Standortattraktivität Österreichs hinkt aber schon seit Jahren anderen vergleichbaren Ländern hinterher.

Aber: Gerade wenn man sich das vorhandene Innovationspotenzial und Know-how in unserem Land ansieht, erscheine eine Trendumkehr möglich, so Deloitte. Positive Anzeichen gäbe es sowohl in der Politik als auch in der Privatwirtschaft. Damit der Turnaround gelinge, bräuchte das Land vor allem einen ambitionierteren Mindset.

Die regulatorischen Auflagen werden nämlich aktuell als größtes unternehmerisches Risiko und Investitionshemmnis wahrgenommen. Österreich fällt dabei im europäischen Vergleich durch einen anhaltend hohen Bürokratieaufwand, viele Einzelregelungen und vergleichsweise wenig Flexibilität auf - eine Entspannung sei noch nicht zu erwarten.