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Starke Preisschwankungen auf dem Immobilienmarkt

Wohnungen in Toplagen steigen, Preise in ländlichen Gebieten fallen, Mieten stagnieren

Autor: Robert Rosner

Im ersten Halbjahr 2013 gab es in einigen Regionen starke Veränderungen bei den Immobilienpreisen in Österreich. Das zeigt der aktuelle Immobilienpreisindex ImmoDEX. Bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern in den Ballungszentren und deren Einzugsgebieten gab es größtenteils starke Anstiege bei den Kaufpreisen. In ländlichen Gebieten mit schlechter Infrastruktur hingegen gab es teilweise große Wertrückgänge. Die Mietpreise waren überraschenderweise von den Preisveränderungen kaum betroffen. Für ganz Österreich lässt sich eine Stagnation bei der Miete feststellen, in den hochpreisigen Regionen gibt es laut ImmoDEX sowohl leichte Anstiege als auch Rückgänge. Bei gebrauchten Eigentumswohnungen gab es in den ersten sechs Monaten diesen Jahres in den Zuzugsgebieten in und um die großen Städte starke Preisanstiege. Geradezu dramatisch war die Entwicklung im Bezirk Innsbruck Land. Dort stieg der Wert gebrauchter Eigentumswohnungen um über 17 Prozent auf 2.659 Euro im Median. In Eisenstadt und Linz verteuerten sich die Quadratmeterpreise im Schnitt immer noch um knapp sieben Prozent auf 1.388 bzw. 2.434 Euro. In Hallein, einem Einzugsgebiet von Salzburg Stadt, stiegen die Preise um etwa 5 Prozent auf 2.031 Euro. In Niederösterreich gibt es vor allem in den Bezirken rund um Wien wie Baden, Korneuburg oder Wien Umgebung Wertzuwächse.

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