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Starkes Halbjahr der BIG

Kennzahlen deutlich über Vorjahreswert

Autor: Stefan Posch

Keine Spur von Krise bei der Bundesimmobiliengesellschaft. Die BIG generierte im ersten Halbjahr 2020 einen FFO in Höhe von 282,7 Millionen Euro, der somit um 3,3 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahrs liegt. Die Umsatzerlöse in Höhe von 571,4 Millionen Euro liegen um 26,4 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahres. Dieser Anstieg ist auf Mietzuwächse von 7,6 Millionen Euro sowie auf höhere Erlöse aus Mieterbestellungen von 25,5 Millionen Euro zurückzuführen. Das EBITDA in Höhe von 402,1 Millionen Euro verzeichnete einen Anstieg von 28,7 Millionen Euro gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres, was laut dem Unternehmen in erster Linie auf ein positives Verkaufsergebnis aus der Veräußerung von Immobilien zurückzuführen ist. Der Periodengewinn betrug 421,4 Millionen Euro, es kam somit zu einem Anstieg von 64,0 Millionen Euro, der vor allem auf Bewertungseffekte zurückzuführen ist.

Insgesamt befinden sich mehr als 70 Projekte des BIG Konzerns mit einem Investitionsvolumen von 1,6 Milliarden Euro in der Bauphase, damit würden auch mehr als 20.000 Arbeitsplätze in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bestmöglich gesichert werden, heißt es vom Konzern, der für die erfolgreiche Bewältigung der bisherigen Krisenphase keine staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen musste.

„Die Halbjahresbilanz des Konzerns verdeutlicht, dass die BIG als eines der größten Unternehmen der Branche selbst bei schwierigsten Rahmenbedingungen handlungsfähig bleibt und zudem konjunktur- und beschäftigungsstützend wirken kann. Besonders in diesen Phasen sind solche Effekte nicht nur volkswirtschaftlich, sondern auch für jeden einzelnen Beschäftigten von besonders hohem Wert,“ so Hans-Peter Weiss, CEO der BIG, der genauso wie Wolfgang Gleissner, der die Rolle des COOs übernimmt, vom Eigentümer ÖBAG wiederbestellt wurde. Im 2. Quartal 2021 beginnt die neue Funktionsperiode der beiden Geschäftsführer.