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Start für ecocenter Amstetten

Aus Remise soll Wirtschaftsstandort werden

Autor: Charles Steiner

In Amstetten wird aus einer alten Remise der ÖBB ein neuer Wirtschaftspark. So eben ist von der ecoplus ein Grundstück von rund 9.500 m² von der ÖBB erworben worden. Hier wird ein neuer modularer Gewerbepark entstehen, so die niederösterreichische Wirtschaftsagentur ecoplus in einer Aussendung. Geplant wird auf mehreren Ebenen und in mehreren Größen mit Flächen für Büros und Werkstätten. "Nach dem soeben erfolgten Grundstückkauf werden nun die nächsten Schritte umgesetzt: Im ersten Halbjahr 2021 erfolgt der Abriss des bestehenden Gebäudes. Danach wollen wir im zweiten Halbjahr die Planung abschließen", sagt Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. Mit dem Bau soll 2022 begonnen werden. Das neue ecocenter werde eine "moderne Immobilie, die nicht nur Impulse für die Stadt Amstetten, sondern auch für die Umlandgemeinden setzen soll", so Danninger weiter. Im Rahmen des Projektstarts sieht Bürgermeister Christian Haberhauer eine "Jahrhundertchance für die Stadt Amstetten": "Gemeinsam mit unseren Partnern, dem Land Niederösterreich, vertreten durch die Wirtschaftsagentur des Landes ecoplus, und den 13 Mitgliedsgemeinden der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH realisieren wir ein zukunftsweisendes Projekt mitten in Amstetten." Wie das Gebäude aussehen wird und welchen Betrieben es eine Heimat bieten wird, ist noch offen. Hier werden gerade seitens der Stadt ein Bebauungsplan und eine architektonische Klammer erarbeitet, betonten Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus sowie die stellvertretende Aufsichtsratschefin Michaela Hinterholzer. Silvia Angelo, Mitglied des Vorstands ÖBB-Infrastruktur: "Der von der ÖBB entwickelte Masterplan für das Quartier rund um den Bahnhof Amstetten sieht einen Mix aller Lebensbereiche vor. Bereits in der Entwicklungsphase wurde ein starker Fokus auf die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft und Industrie gelegt. Mit dem Engagement der ecoplus wird ein wesentlicher Grundstein für die Umsetzung der langfristigen Vision des Quartiers gelegt."