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Starwood-Angebot für CA Immo zu niedrig

Aufgestocktes Angebot für Vorstand zu wenig

Autor: Charles Steiner

Das erst kürzlich nachgebesserte Übernahmeangebot des CA Immo-Großaktionärs Starwood ist sowohl für den Vorstand als auch den Aufsichtsrat der CA Immo zu niedrig. Das erklärte er in einer Stellungnahme auf der Website des Konzerns. Die Bieterin bot den Aktionären der CA Immo ursprünglich an, ihre Aktien zu einem Preis von 34,44 Euro je auf Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktie zu erwerben, wobei der Preis in weitere Folge von 34,44 Euro auf 36,00 Euro erhöht wurde. Die CA Immo argumentiert, dass auch der erhöhte Angebotspreis um 3,4 Prozent unter dem in den Analysen der Investmentbanken und Finanzinstitute angegebenen Durchschnitt vor Bekanntgabe der Angebotsabsicht durch die Bieterin und rund 8,2 Prozent liege. Außerdem liege das Offert 6,2 Prozent unter dem letzten EPRA-Net-Asset-Value von 38,36 je Aktie per 30.9. und 11,2 Prozent unter dem erwarteten EPRA-NAV von 40,56 Euro inklusive des für das vierte Quartal angekündigten Neubewertungsergebnisses von 205 Millionen Euro. Dass der Wert über den gebotenen 36 Euro/Aktie liege, wird zudem mit Marktspekulationen begründet, nachdem die Aggregate Holding um den österreichischen Investor Günther Walcher ihrerseits für die CA Immo bieten will.

Darüber hinaus wird erwartet, dass das für das Geschäftsjahr 2020 angestrebte Ziel eines nachhaltigen Ergebnisses (FFO I) von über 126 Millionen Euro deutlich übertroffen und das Vorjahresniveau von rund 133 Millionen Euro erreicht wird.