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Steigende Mieten in Frankfurt

Höhere Preise für Wohn- und Geschäftshäuser

Autor: Gerhard Rodler aus Frankfurt

Durch die jährlichen hohen Zuzugszahlen stehen die Mieten in Frankfurt weiter unter Druck. Eine Neuvermietung unter acht Euro pro Quadratmeter ist kaum noch zu bekommen. Dies geht aus dem aktuellen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Frankfurt 2014/2015“ des international tätigen Beratungs- und Vermittlungsunternehmens Engel & Völkers Commercial hervor.

Insbesondere in den mittleren und einfachen Lagen steigen die Mieten. Dieser Anstieg ist auch immer mehr in den Randlagen von Frankfurt spürbar. In den einfachen Lagen liegen die Mieten zwischen 8,50 und 10,50 Euro pro Quadratmeter, in den mittleren Lagen muss bis zu 14,30 Euro pro Quadratmeter bezahlt werden. „Die Zahl der Neubauten bringt keine wirkliche Entlastung für den Wohnungsmarkt“, betont Felix von Saucken, Geschäftsführender Gesellschafter bei Engel & Völkers Commercial in Frankfurt. 2013 wurden 2.427 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern im Neubau fertiggestellt. Davon sind jedoch 1.251 als Eigentumswohnungen geplant.

Auch die Nachfrage der Anleger nach Wohn- und Geschäftshäusern bleibt weiterhin hoch, wobei das Angebot stark begrenzt ist. 2013 wurden lediglich 318 Objekte gehandelt, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 26 Prozent entspricht. Das Umsatzvolumen verringerte sich aber nur um 8 Prozent auf 699 Millionen Euro. Als Grund dafür nennt von Saucken den Handel mit deutlich größeren und hochwertigeren Objekten als im Vorjahr.