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Steuern zum Tag: Schwarz arbeiten

60 Prozent drücken bei Schwarzarbeit beide Augen zu

Autor: Gerhard Rodler

Für die Mehrheit der Österreicher (60 Prozent) ist das Beauftragen von Schwarzarbeit ein Kavaliersdelikt oder zumindest ein notwendiges Übel. Das zeigt eine aktuelle Studie von immowelt.at, einem der meistbesuchten Immobilienportale / Während Besserverdiener Schwarzarbeit für einen Kavaliersdelikt halten, sehen sich Geringverdiener aus finanzieller Not gezwungen, Aufträge schwarz zu vergeben.

Das ergibt eine aktuelle Umfrage von immowelt.at, einem der meistbesuchten Immobilienportale. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob das Einkommen hoch oder niedrig ist – die Abneigung, Steuern und Sozialabgaben zu zahlen, ist in allen Einkommensschichten verbreitet. Allerdings unterscheiden sich die Motive: Während 40 Prozent der Besserverdiener Schwarzarbeit für einen Kavaliersdelikt halten, sind es bei den Geringverdienern nur 21 Prozent. Diese sehen sich jedoch häufiger (42 Prozent) aus finanzieller Not gezwungen, die günstigere aber illegale Variante zu wählen. Bei den Besserverdienern sind es nur 20 Prozent. Auch zwischen den Geschlechtern unterscheiden sich die Motive: Während 36 Prozent der Frauen aus finanzieller Not auf Schwarzarbeit zurückgreifen, sind es bei den Männern nur 27 Prozent.