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Stiftungen tun sich mit Rendite schwer

Kaum Objekte im Volumen zwischen 1 und 15 Millionen

Autor: Gerhard Rodler

Deutsche Stiftungen haben zunehmend Probleme an geeignete Investitionsobjekte zu kommen, berichten die im Deutschen Anlage-Immobilien-Verbund (DAVE) zusammengeschlossenen neun inhabergeführten Unternehmen (Delta Domizil, DER IMMO TIP, Limbach, Robert C. Spies, Rohrer, Schürrer Fleischer, Schütt, Quester und Schnorrenberger).

Für 2015 haben sie die Betreuung von Stiftungen und Family Offices wieder verstärkt in den Fokus genommen. Allerdings gibt es kaum geeignete Objekte, Einerseits würden die erzielbaren Mietrenditen zunehmend in den Keller sinken. Andererseits gäbe es aber dazu auch noch generell viel zu wenig „Material“ am Markt.

Demnach sind bundesweit an allen 22 DAVE-Standorten Objektangebote im Volumen zwischen 1 bis 15 Millionen Euro außerordentlich begrenzt vorhanden, so dass zunehmend auch in Planung oder im Bau befindliche Immobilienprojekte von Interesse werden und Teil der Beratung im DAVE-Verbund sind sowie in den kommenden Jahren bleiben werden.

Bei den Asset-Klassen waren bei dieser Investorengruppe laut DAVE in der Vergangenheit Wohn- und Büroimmobilien nachgefragt. Stiftungen öffnen sich jetzt stärker für Investments in Logistikimmobilien, Handelsimmobilien oder gemischte Wohn- und Gewerbeimmobilien in B-Lagen. Zudem beraten DAVE-Unternehmen auch verstärkt bei diversen Revitalisierungen für in die Jahre gekommene Handelsobjekte.