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Studentenheim aus Holz in Leoben

mineroom als Bergbau-Reminiszenz

Autor: Stefan Posch

Das größte Studentenwohnheim Österreichs, das in Holzbauweise gebaut wurde, wird am 17. Oktober in Leoben eröffnet. Für das Wohnhaus wurden rund 1.900 m³ Holz verbaut. Das Passivhaus soll Platz für 200 Studenten bieten. Passend zum Namen mineroom und der zur in Leoben ansässigen Montanuniversltät wurde das Studentenheim mit Reminiszenzen aus dem Bergbau versehen. So führen etwa unregelmäßig breite Stollen als Gänge durch das Gebäude. Zudem seien die „klaren Baukörper“ von „der Lebendigkeit und dem Farbenspiel des Erzgesteins“ inspiriert, heißt es in einer Aussendung des Hausbetreibers OeAD-Wohnraumverwaltungs GmbH. Den Studierenden würden zudem großzügige Gemeinschaftsflächen zur Verfügung stehen. So können sich etwa in der Eingangshalle oder in der Gösserstube treffen.

Für den Passivhaus-Standard sorgen unter anderem 388 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtfläche von 620 m². Damit sollen 30 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden können. Zudem soll laut der Aussendung das verbaute Holz rund 2.000 Tonnen CO2 binden können.