immoflash

Veränderte Suche bei Wohnungskauf

Umfrage: Eigennutzer suchen in günstigeren Lagen

Autor: Stefan Posch

Die steigenden Preise für Wohnimmobilien sorgen für eine schlechtere Stimmung bei den potenziellen Käufern. 31 Prozent der Deutschen suchen in günstigeren Lagen und 24 Prozent machen Abstriche bei der Größe des Eigenheims. Das zeigt eine kürzlich veröffentlichte Umfrage von ImmobilienScout24 und Interhyp.

Die Befragung legt auch dar, dass die Nutzung der Immobilie Einfluss auf die Vorgehensweise bei der Immobiliensuche in einer Zeit der hohen Preise hat. Während bei den Kapitalanlegern auch heuer die Lage das wichtigste Kaufargument ist, suchen Eigennutzer lieber in günstigeren Gebieten. Wer die Immobilie als Investition sieht spart lieber bei der Größe. „Für Anleger bieten sehr gute und gute Lagen die größte Wertsicherheit, da sie eine hohe Nachfrage nach sich ziehen“, erklärt Jan Hebecker, Leiter Märkte & Daten bei ImmobilienScout24. Auf fallende Preise hoffen hingegen nur wenige. Mehr als zwei Drittel (65,4 Prozent) der Kaufinteressenten glauben, dass die Situation innerhalb des nächsten halben Jahres gleichbleiben wird. Deswegen will nur knapp ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) ihren Immobilienerwerb verschieben.

Die allgemeine Situation Immobilien zu kaufen wird allerdings als schlecht befunden. Innerhalb nur eines Jahres stieg die negative Grundstimmung um rund 31 Prozent. Eigennutzer (32 Prozent) sind dabei deutlich pessimistischer als Kapitalanleger (25 Prozent).