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BIG baut fast energieautark

Institutsgebäude für die Technische Universität Wien

Autor: Franz Artner

Die Bundesimmobiliengesellschaft errichtet ein Institutsgebäude für die Technische Universität Wien in Wien Leopoldstadt. Eine 520 m² Photovolaikanlage soll den Löwenanteil an elektrischer Energie liefern.

Der vom Wiener Architekturbüro AE30 Architekten geplante Neubau mit einer Nettoraumfläche von 3.000 m² entsteht direkt neben dem seit den 1960er Jahren bestehenden Atominstitut der TU Wien in der Stadionallee. In seiner Form und Proportion orientiert sich das neue Institutsgebäude an seinem älteren Nachbarn, ist von diesem aber technisch und funktional völlig unabhängig.

Das Labor- und Bürogebäude wird im Niedrigstenergiehaus-Standard errichtet. Die optimierte Gebäudehülle dient zur Minimierung des Heiz- und Kühlbedarfs. Weitere Maßnahmen wie Wärmerückgewinnung bei den Lüftungsanlagen, eine Nachtlüftung, LED-Beleuchtungen oder energieeffiziente Bürogeräte minimieren den Energiebedarf zusätzlich. Der übrige geringe Energiebedarf soll zum Großteil durch eine 520 m² große Photovoltaikanlage direkt vor Ort gedeckt werden, was das neue Institutsgebäude nahezu energieautark macht. Die Netto-Errichtungskosten betragen 11,4 Mio. Euro.

„Universitätsgebäude zu errichten, bringt ganz besondere Herausforderungen mit sich. Einerseits atmosphärische, denn wir wollen inspirierende Lebensraum für Studierende schaffen. Andererseits ist eine besondere technische Expertise notwendig, wenn es darum geht, Labor- und Forschungsräume für internationale Spitzenforschung zu gestalten. Auf beides sind wir als Bundesimmobiliengesellschaft spezialisiert. Das neue Institutsgebäude, das wir gerade für die TU Wien errichten, kann als Niedrigstenergiehaus zudem fast energieautark betrieben werden - denn klimafreundliches Bauen ist der TU Wien und der BIG ein großes Anliegen“, so Hans-Peter Weiss, CEO der BIG.