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Tiroler auf Suche nach Leistbarem

Viele können sich Wohnen nicht mehr leisten

Autor: Gerhard Rodler

Für die große Mehrheit der Tirolerinnen und Tiroler sind die Kosten für die Wohnraumbeschaffung nicht mehr leistbar. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des IMAD im Auftrag von BAU!MASSIV. Besonders akut ist demnach die Situation in Innsbruck und Umgebung sowie in Osttirol. Rund 90 Prozent der Befragten beurteilen dort die Ausgaben zur Wohnraumbeschaffung als nicht mehr leistbar. Vor allem junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren sehen die Situation sehr kritisch - kein Einziger in dieser Altersgruppe gibt an, dass die Kosten für die Wohnraumbeschaffung noch leistbar sind. Ebenso beanstanden 95 Prozent der Befragten, die zur Miete wohnen, die zu hohen Ausgaben für die Wohnraumbeschaffung. Anders ist die Situation bei Tirolern mit Eigenheim, hier ist der Wert mit 83 Prozent deutlich niedriger. 65 Prozent dieser Gruppe zeigen sich außerdem mit der aktuellen Wohnsituation insgesamt sehr zufrieden.

Für ein Drittel der Tiroler ist die Massivbauweise am kostengünstigsten, gefolgt von der Mischbauweise mit 28 Prozent und der Leichtbauweise mit 19 Prozent.