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TLG und Aroundtown vor Fusion

Gespräche über Unternehmenszusammenschluss

Autor: Stefan Posch

Die Gewerbeimmobilienspezialisten TLG Immobilien und Aroundtown könnten fusionieren, wie aus eine Adhoc-Meldung herausgeht. Demnach hat die deutsche TLG bereits 9,99 Prozent des Konkurrenten aus Luxemburg übernommen. Zudem habe man Gespräche mit der Aroundtown über einen möglichen Unternehmenszusammenschluss aufgenommen, heißt es weiter. Die TLG hat eine Vereinbarung mit der Avisco Gruppe, dem größten Aktionär von Aroundtown, über den Erwerb ein Aktienpakets in Höhe von 9,99 Prozent für 1,016 Milliarden Euro abgeschlossen. Der für den Anteilserwerb vereinbarte Preis bewertet Aroundtown mit 8,3 Euro pro Aktie, was dem EPRA NAV von Aroundtown am 30. Juni 2019 entspricht. Ferner haben TLG und Avisco eine Optionsvereinbarung über einen weiteren Anteil in Höhe von 4,99 Prozent am Gesellschaftskapital von Aroundtown abgeschlossen. Im Fall einer vollständigen Ausübung der Option würde TLG zum größten Aktionär an Aroundtown werden. Der Preis pro Aktie gemäß der Option entspricht dem Kaufpreis des Anteilserwerbs. Die Option kann von beiden Parteien bis zum 28. Februar 2020 ausgeübt werden und hängt von bestimmten Bedingungen wie etwa einer Kartellrechtsfreigabe ab. Bestandteil der Transaktion ist eine zwischen TLG und Avisco getroffene Vereinbarung über eine Halteverpflichtung bis zum 31. August 2020 oder einem möglichen Unternehmenszusammenschluss zwischen TLG und Aroundtown. Laut TLG Immobilien unterstützt Avisco den möglichen Unternehmenszusammenschluss und TLG und Aroundtown würden beabsichtigen, Verhandlungen in Bezug auf einen möglichen Unternehmenszusammenschluss aufzunehmen.