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Trei entert polnischen Wohnmarkt

Deutsche entwickeln in Breslau 1.600 Wohnungen

Autor: Charles Steiner

Laut einer Studie des deutschen Researchers WüestPartner herrscht in Polen ein akuter Wohnungsmangel. Drei Millionen Wohneinheiten würden fehlen - und da gibt es jede Menge Marktpotenzial für Developer. Der deutsche Entwickler und Bestandshalter für Wohn- und Retailimmobilien, Trei Real Estate, steigt etwa nach der Entwicklung mehrerer Retailimmobilien jetzt auch noch in den polnischen Wohnimmobilienmarkt ein: Dabei sollen in den kommenden Jahren rund 1.600 Wohneinheiten entwickelt werden, Grundstücke in Warschau, Posen, Lodz und Breslau sind bereits gesichert worden. Das gab das Unternehmen, das laut eigenen Angaben auf einen Immobilienbestand im Wert von 1,1 Milliarden Euro verweist, via Aussendung bekannt. Das erste Objekt davon befindet sich dabei in der Marcelego-Bacciarellego-Straße 54 in Breslau. Es wird nach Fertigstellung insgesamt 280 Apartments - verteilt auf vierzehn dreigeschossige Häuser - umfassen. Dabei sollen zunächst 62 Apartments verkauft werden, diese werden im ersten Bauabschnitt entwickelt und sollen schon im Herbst fertiggestellt werden.

Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate, kommentiert: "Bislang haben wir uns in Polen auf die Entwicklung von Handelsimmobilien konzentriert. Mit dem Einstieg in den Bau von Eigen-tumswohnungen diversifizieren wir unser dortiges Geschäft. Wir stufen dieses Segment als attraktiv ein, da in Polen ein Mangel an qualitativ hochwertigem Wohnraum herrscht."