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Trei holt sich neues Geld

51 Millionen Euro über Cross-Border-Finanzierung

Autor: Charles Steiner

Der auf Wohn- und Retailimmobilien spezialisierte Entwickler Trei Real Estate hat über ihre polnische Tochtergesellschaft Trei Real Estate Poland (Trei Poland), bei der pbb Deutsche Pfandbriefbank ein langfristiges Darlehen im Volumen von 51 Millionen Euro aufgenommen. Das Darlehen ist eine Cross-Border-Finanzierung und umfasst zwei Tranchen mit einer Laufzeit von fünf und zehn Jahren. Als Sicherheit dienen 40 Supermärkte aus dem Bestandsportfolio der Trei Poland, die an Biedronka, einer polnischen Lebensmittelkette, vermietet sind. Die Trei will mit den Fremdmitteln weiter wachsen, so der Developer via Aussendung.

Matthias Schultz, CFO der Trei Real Estate, führt aus: „Es handelt sich bei dem Darlehen um eine klassische Immobilienfinanzierung, die durch Grundschulden und Mieteinnahmen besichert ist. Die 40 Immobilien waren bislang frei von Krediten - entweder weil sie seit der letzten Finanzierungsrunde neu erbaut wurden oder alte Finanzierungen komplett zurückgeführt waren.“ In weiterer Folge will die Trei ihren Verschuldungsgrad steigern. Schultz: „Mit dieser Finanzierung werden wir die Fremdkapitalquote der Trei Real Estate auf rund 39 Prozent steigern. Dies bedeutet einen Zuwachs um fast zehn Prozentpunkte innerhalb des letzten Jahres. Ende 2020 soll unsere Fremdkapitalquote bei 40 bis 45 Prozent liegen. Unser mittelfristiges Ziel ist 50 Prozent in Bezug auf das Gesamtportfolio.“ Pepijn Morshuis, CEO der Trei Real Estate, will damit Kapital freisetzen, um die Entwicklungsaktivitäten in Polen und Deutschland zu finanzieren: „Einen Teil des Kapitals werden wir für die Entwicklung weiterer Vendo Parks in Polen einsetzen, der Rest wird für die Entwicklung von Wohnprojekten nach Deutschland zurückgeführt. Zusätzlich zu unserem Bestandsportfolio haben wir Projektentwicklungen von derzeit rund 960 Millionen Euro in der Pipeline.“