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Trend zum Immoeigentum bleibt

Preissteigerungen seit 2008 ungebrochen

Autor: Gerhard Rodler

Die niedrigen Zinsen und mangelnde Veranlagungsalternativen ganz generell sorgen dafür, dass Grundbuch statt Sparbuch weiter in Mode bleibt. Wenn es nach dem Sprecher der neu geformten Raiffeisen Immobilien Nikolaus Lallitsch geht, jedenfalls noch zumindest in diesem Jahr. Aber wahrscheinlich auch darüber hinaus. Seit 2008 würden die Wohnimmobilienpreise steigen, in Ballungszentren seien laut Lallitsch weitere Immobilien-Preissteigerungen zu erwarten, da das Wohnungsangebot die Nachfrage nicht decke.

Dennoch verändert sich der Markt etwas. Nachdem die durchschnittlichen Zimmergrössen jahrelang tendenziell zugenommen hatten, setzte im Vorjahr genau der gegenläufige Trend ein. Weil die verfügbaren Einkommen längst nicht so steigen, wie die Wohnimmobilienpreise, geht der Trend ganz klar zu kleineren Wohnungen und vor allem auch zu kleineren Zimmern. Durchschnittlich leben die Österreicher (noch) auf 100 m², 42 m² stehen damit jedem Österreicher derzeit rein rechnerische im Durchschnitt zur Verfügung. Beide Werte sind aber jetzt wieder im Abnehmen.