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Triiiple wächst rasant

Bauarbeiten im Zeitplan

Autor: Alexander Kohl

In einer exklusiven Baustellenführung zeigten die Soravia und Are Development nun den Baufortschritt des 300-Millionen-Projekts Triiiple. Die Triiiple-Türme am Donaukanal wachsen derzeit alle zehn Tage um ein weiteres Stockwerk. Jeder der drei Türme wird die 100-Meter-Grenze überschreiten und damit eines der neuen Landmarks in Wien. Insgesamt stehen sie auf 850 Pfählen am Ufer des Donaukanal. Und dieser spielt auch eine besondere Rolle im gebäudetechnischen Konzept des Bauvorhabens. Die Türme werden nämlich ausschließlich mit Wasser aus dem Donaukanal geheizt und gekühlt.

Besonders herausfordernd sei auch die Errichtung der auskragenden Fassaden. Da sie unregelmäßig verlaufen, würden im Baufortschritt immer wieder Messungen notwendig sein, um etwaige Setzungen der Türme zu ermitteln. Doch nach wie vor befinde man sich im Zeitplan, so Are-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. Der Gesamtinvest liege bei 300 Millionen Euro, im Sommer 2021 sollen die ersten Mieter einziehen. Der Verkauf der Wohnungen schreite ebenfalls in hohem Tempo voran. „Wohnturm 1 ist zu 85 Prozent verkauft, Turm 2 etwa zur Hälfte“, so Weiss. In Turm 3 wurde im Sommer 2017 an einen Investor verkauft; es seien hier Büro- und Gewerbeflächen in der Sockelzone und vor allem rund 670 Micro-Apartments für Studierende und Young Professionals geplant. Hier sei auch die Temperierung mittels Betonkernaktivierung vorgesehen. „Dass der breite Wohnungsmix den Puls der Zeit trifft, zeigt auch das sehr große Käuferinteresse“, betont Weiss. Von 176.000 Euro bis 1,5 Millionen für Penthouses seien alle Wohnungsklassen dabei. Auf Turm 1 und 2 sollen Rooftop-Pools und Party-Lounges entstehen. Betont wurde auch die vorhandene Radwegesituation mit schnellen Verbindungen in Richtung Prater und City.

Durch die Überplattung der A4 entsteht zudem ein rund 4.000 m² großer Freiraum, der parkähnlich und mit großzügigen Grünflächen gestaltet werden wird. Triiiple ist auch offizieller Sponsor der Kunstintervention „For Forest“ von Klaus Littmann im Wörthersee-Fußballstadion, einige der Bäume werden nach der Intervention für die Bepflanzung des Triiiple Parks verwendet werden.