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UBM-Gewinn steigt weiter

Weniger Gesamtleistung, aber mehr Ertrag

Autor: Gerhard Rodler

Die UBM bleibt weiter auf Erfolgskurs. Auch wenn der Umsatz im ersten Halbjahr um 75 Prozent niedriger als im Vorjahr war (was für einen Projektentwickler nicht ungewöhnlich ist) wuchsen praktisch alle Ertragskennziffern. Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) im ersten Halbjahr um 4,3 Prozent, der Nettogewinn um 2,5 Prozent und der Gewinn pro Aktie sogar um 18,6 Prozent. Das gute Halbjahr hat auch zu einer Anhebung der Jahresprognose geführt. UBM erwartet für 2019 jetzt 65 statt 55 Millionen Euro EBIT und einen Nettogewinn zwischen 47 und 55 Millionen Euro.

Dazu kommt eine historisch volle Projektpipeline von rund zwei Milliarden Euro bis 2022, das sind gut zehn Prozent mehr. „Unsere Pipeline befindet sich auf neuem Rekordstand. Und dabei sind unsere langfristigen Mega-Projekte noch gar nicht enthalten“, sagt UBM-CEO Thomas G. Winkler, der auch weiter gute Zahlen erwartet: „Die Gewinnsteigerung dieses Jahr ist nicht einmalig, sondern stellt ein neues Niveau für die Zukunft dar“.

Der Optimismus speise sich aus dem mittel- bis langfristig anhaltend niedrigem Zinsumfeld und der daraus resultierenden Flucht von Anlegern in Sachwerte wie Immobilien. Gleichzeitig ist es der UBM gelungen, die Pipeline für die nächsten dreieinhalb Jahre um weitere 200 Millionen Euro auf zwei Milliarden Euro zu steigern - darunter 16 City-Hotels mit über 4.000 Zimmern oder 3.500 Wohnungen in stark nachgefragten Metropolen wie Wien, Berlin, München oder Prag.

Und: Beide für 2019 geplanten Trade-Sales sowie der wichtigste Forward-Sale, das Wiener Büroprojekt QBC 1&2, wurden bereits unterzeichnet. Die UBM ist nicht nur für das Jahr 2019 optimistisch, sondern geht auch von einer nachhaltigen Anhebung des Gewinns in Zukunft aus.