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UBM investiert in Mainz

Erstes Investment abseits der Trampelpfade

Autor: Robert Rosner

Die UBM erweitert ihren Investmentradius auf B-Standorte in Deutschland und steigt jetzt in die Entwicklung des neuen Mainzer Stadtquartiers Zollhafen ein. Dazu hat der Developer kürzlich ein 4.268 m² großes Grundstück erworben. Auf dem „Hafenallee II“ genannten Baufeld ist die Errichtung von Eigentumswohnungen und von einem Budget-Hotel vorgesehen. Das Investitionsvolumen wird sich auf rund 45 Mio. Euro belaufen. Baubeginn ist 2017. Der Mainzer Zollhafen gilt als eine der zukunftsträchtigsten Quartiersentwicklungen in Deutschland. Hafenbecken und Rheinufer sollen in einen urbanen Raum für Freizeit, Wohnen und Arbeiten transformiert werden. Die Kombination aus historischer Industriearchitektur und modernen Gebäuden macht den Zollhafen schon in der Entwicklungsphase zu einem Hot-Spot in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz. „Die direkte Lage am Rhein ist einzigartig. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Das Rhein-Main-Gebiet ist eine der prosperierendsten Regionen Deutschlands“, sagt UBM-CEO Karl Bier.

Der Betreiber des Budget-Hotels steht noch nicht fest. Das Haus soll auf 7.800 m² Geschoßfläche 190 Zimmer aufweisen. Der Mainzer Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte sieht in dem geplanten Hotel eine deutliche Stärkung der Stadt Mainz als Kongressstandort und ein attraktives Angebot für Touristen: „Ein modernes Budget-Hotel in Wasserlage und in Nähe von City und Rheingoldhalle wird Mainz noch attraktiver machen.“ Das Wohngebäude wird 80 Einheiten auf 7.200 m² Geschoßfläche umfassen.

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