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UBM mit Rekordergebnis im 1. Quartal

Aber Corona-Ergebniseffekte bleiben abzuwarten:

Autor: Gerhard Rodler

Die UBM meldet auch (noch) für das 1. Quartal 2020 ein neuerliches Rekordergebnis - und bleibt dennoch vorsichtig. Denn die Auswirkungen der Pandemie auf das Jahresergebnis 2020 bleibe noch abzuwarten, gibt man sich heute Vormittag bei UBM betont vorsichtig.

Das Positive zuerst: "Mit einer Vervierfachung des Gewinns zeigen wir, welches Potential in der UBM steckt", sagt Thomas G. Winkler, CEO der UBM. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg auf 39,3 Millionen Euro und der Nettogewinn auf 22,9 Millionen Euro an. Dabei war das Ergebnis insbesondere von erheblich negativen Währungseffekten und einer hohen Steuerquote auch außergewöhnlich beeinflusst. Der Einfluss der Corona-Krise sowohl auf das Hotelbetriebsgeschäft als auch, im geringeren Ausmaß, durch Mietausfälle würden darüber hinaus erst im Jahresverlauf in der Gewinn- und Verlustrechnung sichtbar. Auch der Einfluss der Pandemie auf die Wertansätze in der Bilanz könne erst bei mehr Klarheit über die Parameter festgestellt werden.

Trotz oder gerade wegen des schwierigen Marktumfelds wurde eine strategische Partnerschaft mit der ARE (Austrian Real Estate) finalisiert, die für beide Seiten eine absolute Win-Win-Situation darstellt. UBM beteiligt sich an einem der größten Stadtentwicklungsprojekte im Herzen Wiens und ARE am größten UBM-Projekt in Deutschland in München. immoflash berichtete.

Auch finanziell stehe UBM mit Ende des ersten Quartals 2020 gut da: Das Eigenkapital kratzt mit 483,3 Millionen Euro an der halben Milliarde, die Eigenkapitalquote lag bei hohen 36 Prozent. Die Nettoverschuldung war mit einem Loan-to-Value Ratio von 34 Prozent weiterhin vergleichsweise gering. UBM verfügte Ende März über liquide Mittel von knapp 190 Millionen Euro Im ersten Quartal 2020 erwirtschaftete UBM eine Gesamtleistung von 86,3 Millionen Euro, nach 71,6 Millionen Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Gesamtleistung der Berichtsperiode war vor allem auf den Baufortschritt bereits verkaufter Immobilienprojekte zurückzuführen. Den größten Beitrag leisteten dabei das Mitte 2019 forward verkaufte Büroprojekt QBC 1&2 in Wien sowie ein Hotel- und Wohnbauprojekt im ehemaligen Mainzer Zollhafen. Außerdem fanden früh im ersten Quartal 2020 Forward-Verkäufe eines Wohnprojekts in Wien und eines Büroprojekts in Prag statt.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!