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UBM startet neues Hotelgroßprojekt

550 weitere Hotelzimmer am Hauptbahnhof

Autor: Gerhard Rodler aus Frankfurt

Die UBM setzt ihre Expansion im Hotelbereich weiter fort. Schon jetzt ist die UBM der größte Hotelentwickler Österreichs. Aktuell sind 4.300 Hotelzimmer in ganz Europa im Bestand und werden von UBM auch betrieben. Weitere 1.600 Hotelzimmer sind aktuell in Entwicklung. Zu den davon aktuell rund 800 in Bau befindlichen kommen noch in diesem zweiten Quartal weitere 550 dazu. Am Wiener Hauptbahnhof, unmittelbar neben dem hier befindlichen ERSTE Campus startet UBM die Bauarbeiten für ihr neues Hotel, das sowohl eine Zweisterne- wie auch Dreisterne-Kategorie umfassen wird. Wie bei den meisten UBM-Hotels soll das Hotel an einen Endinvestor verkauft und dann zu fixen Konditionen langfristig zurück gemietet werden. Wer den Zuschlag für den Managementvertrag bekommen wird, wollte Karl Bier, Vorsitzender des Vorstands der UBM, noch nicht preis geben. Es könnte sich aber um eine französische Hotelkette handeln, die schon bisher in Österreich vertreten ist. Ebenso werden zig tausende Quadratmeter an weiteren Büroflächen am Wiener Hauptbahnhof von UBM errichtet.

Dies verriet der UBM-CEO am Rande einer Hoteleröffnung in Frankfurt, wo die UBM nahezu zeitgleich einen weiteren Hotelbaubeginn setzen wird und aktuell auch massive Wohnbautätigkeiten des Unternehmens über die Bühne gehen. Aktuell in Bau sind UBM-Hotels auch in München, Berlin und Amsterdam.

Aber zurück zum Hotelgroßprojekt am Wiener Hauptbahnhof. Zeitgleich mit dem Baubeginn soll auch schon der Endinvestor fest stehen. Ein möglicher Investor wäre - wieder einmal - die Union Investment. Deren Chief Investment Officer Frank Billand zu immoflash: „Wir lieben eine stete 100-prozentige Auslastung unserer Immobilien und das geht nur mit Hotels. Deshalb sind von unseren neun Fonds sechs auch in Hotels investiert. Und ja, wir interessieren uns für weitere Hotelinvestitionen.“ Ob das grundsätzliche Interesse in einer baldigen Akquisition des neuen Hauptbahnhof-Hotels führen wird, so weit wollte sich Billand aber noch nicht festlegen. Dass es aber zumindest ernst zu nehmende Gespräch gibt, darf angenommen werden.