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UBM startet wieder Hotel

Holiday Inn in Frankfurt eröffnet

Autor: Gerhard Rodler aus Frankfurt

Üblicherweise haben Hotelprojekte in Frankfurt ein halbes Jahr, manchmal auch mehr, Verspätung. Pünktlich war auch das Holiday Inn-Projekt hier nicht. Aber mit umgekehrten Vorzeichen. Das Team des größten österreichischen Hotelentwicklers, der UBM, war ein Monat früher als geplant fertig und schaffte daher dank einer großen Messe hier (das Hotel ist gut 12 Gehminuten von der Messe, 7 Gehminuten vom Hauptbahnhof und 9 Gehminuten von der Alten Oper entfernt) gleich zum Start ein voll ausgebuchtes Haus. Damit klingelt die Kasse für die UBM gleich zweifach. Sie hat das Hotel schon lange an die Union Investment verkauft und von dieser zurück gemietet. Die Interconti-Gruppe (IHG) hat hier einen Managementvertrag, wie bei einigen anderen UBM-Hotels, wie einem in Amsterdam auch.

Generell ist das Holiday Inn trotz anspruchsvollem Start von Beginn weg eine Erfolgsstory. Dank Einzelvergaben konnte nicht nur der Zeitplan, sondern auch das Baubudget unterschritten werden. Die 249 Zimmer samt innovativen Lobby-Konzept wurden in nur 17 Monaten Bauzeit realisiert. Und auch sonst zeigten alle Problemlösungs-Know how. Am 30. November hatte der ursprüngliche Hotelbetreiber abgesagt, binnen sechs Wochen wurde mit der IHC ein neuer Betreiber gefunden. Das, so IHG-Vice President of Developtment, Martin Bowen, lag einerseits an der tollen Lage. Andererseits auch - und vor allem beim bewiesenen Tempo - in der langjährigen und „in jeder Hinsicht ungetrübt positiven Zusammenarbeit mit UBM bei allen gemeinsamen Hotelprojekten“.