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UBM legt Gewinnsprung hin

PIAG-Merger als Ergebnis-Turbo

Autor: Charles Steiner

Die Fusion mit der PIAG bescherte der UBM Development AG (vor dem Merger noch UBM Realitätenentwicklung AG) einen kräftigen Gewinnsprung. Durch den Merger und die Kapitalerhöhung um 50,8 Millionen Euro errechnet sich ein Gewinn von 1,09 auf 1,21 Euro je Aktie. Der Umsatz konnte von 87,2 Millionen Euro auf 109,8 Millionen Euro gesteigert werden, das entspricht einem Plus von 25,9 Prozent. Das EBIT stieg von 14,5 Millionen Euro um 55,9 Prozent auf 22,6 Millionen Euro, beim EBT gab es eine Steigerung um 84 Prozent von 8,3 Millionen auf 15,3 Millionen Euro. Mit der Übernahme der PIAG erweiterte sich der Mitarbeiterstand zudem von 555 auf 682 Mitarbeitern, 334 davon sind in Hotels beschäftigt. Das Ergebnis schreibt CEO Karl Bier sowohl der Verschmelzung mit der PIAG als auch den günstigen Marktbedingungen im Immobiliensektor zu: „Sowohl durch die Übernahme von Strauss & Partner sowie der nicht betriebsnotwendigen Porr-Immobilien konnten wir unsere Marktpräsenz deutlich verbessern und die Anteile in den städtischen Bereichen der Heimmärkte Österreich und Deutschland kräftig ausbauen. Zudem gibt es eine starke Investmentdruck, da die Produktion nachhinkt. Wir bemerken, dass es vermehrt zu Vorziehkäufen von nicht fertiggestellten Objekten kommt, weil die Investoren weitere Preissteigerungen erwarten.“ Mittlerweile ist die Preisentwicklung so stark, dass sich die UBM entschlossen hat, ein assetklassen- und länderübergreifendes 700 Millionen-Portfolio zu verkaufen. Die UBM sieht die Vorteile für den Investor darin, dass durch die verschiedenen Assetklassen die Renditen geringeren Schwankungen unterliegen und der Cashflow langfristig gesichert ist.