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UBM steigert Gewinn deutlich

Nettogewinn um über 37 Prozent gestiegen

Autor: Stefan Posch

Auch die UBM kann auf ein bis dato äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. So stieg das Ergebnis vor Steuern um rund 31 Prozent auf 46,2 Millionen Euro, der Nettogewinn sogar um über 37 Prozent auf 38,1 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie lag nach neun Monaten mit 5,30 Euro bereits auf dem Niveau des Gesamtjahres 2018. „Für ein neues Rekordjahr in 2019 ist also gesorgt. Auch in 2020 und 2021 erwarten wir nachhaltige Gewinnsteigerungen“, kommentiert Thomas G. Winkler, CEO der UBM Development.

In den ersten drei Quartalen 2019 erwirtschaftete UBM eine Gesamtleistung von 460,4 Millionen Euro, nach dem Rekordwert von 670,1 Millionen Euro im Vorjahr. Davon entfielen 337,2 Millionen Euro auf Erlöse aus Immobilienverkäufen. Hervorzuheben ist hier insbesondere der Forward-Verkauf des letzten Bauteils des Quartier Belvedere Central (QBC), der Büroimmobilie QBC 1&2, die Ende 2020 fertiggestellt wird. Zu den wesentlichen Verkäufen der ersten drei Quartale 2019 zählten außerdem die Veräußerung zweier Disney Hotels bei Paris sowie eines Entwicklungsprojekts in der Nähe von München.

Laut der UBM wurde auch die Bilanz- und Finanzierungsstruktur weiter gestärkt. Der Ziel-Korridor für die Eigenkapitalquote liegt bei 30-35 Prozent und der Richtwert für die Relation von Nettoverschuldung zu Bilanzsumme bei 50 Prozent. Mit Ende der Berichtsperiode erreichte die Eigenkapitalquote 36 Prozent und der Verschuldungsgrad fiel auf 34 Prozent. „Wir sind für einen Developer underleveraged. In anderen Worten - wir sind bereit für noch mehr Wachstum“, ergänzt Winkler.

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