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UBM verdoppelt Dividende

Steigerung von Gesamtleistung und Profitabilität

Autor: Gerhard Rodler

Mit der Übernahme der von der CA Immo gehaltenen Anteile an der UBM im zweiten Halbjahr 2014 erfolgte der Startschuss zur Schaffung eines Immobilienentwicklers von europäischem Format. Die UBM, die nach der Hauptversammlung im Mai in UBM Development AG umbenannt werden soll, steigerte im Geschäftsjahr 2014 ihre Leistungs- und Ergebniskennzahlen deutlich. Sämtliche in der Folge angeführten Zahlen berücksichtigen auf einer Pro-forma-Basis für das gesamte Geschäftsjahr 2014 auch das Ergebnis der PIAG Immobilien AG, welche am 19. Februar 2015 in die UBM verschmolzen wurde.

Die UBM erzielte 2014 eine konsolidierte Produktionsleistung von 482,6 Mio. Euro. Der Verkauf des PORR-Towers in Wien, die Verkäufe einer Vielzahl von Bestandsimmobilien sowie unbebauten Grundstücken und von Wohnungen in Salzburg führten zu einer Steigerung der Produktionsleistung im Geschäftsfeld „Österreich“ auf 198,7 Mio. Euro. Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes „Deutschland“ umfasste 171,0 Mio. Euro. Darin enthalten waren Einnahmen aus dem Hotelbetrieb, der Verkauf des Büroobjektes Dornach in München, sowie Wohnungsverkäufe in München und Berlin. Das Geschäftsfeld „Polen“ erreichte eine Produktionsleistung von 54,4 Mio. Euro und umfasste die Einnahmen aus Hotelbetrieb sowie die Mieteinnahmen aus dem polnischen Immobilienbesitz. Das Segment „Others“ zeigte die Leistung der sonstigen Märkte mit einem Wert von 58,5 Mio. Euro. Darin enthalten waren vor allem die Wohnungsverkäufe des Projektes Spindlermühle in der Tschechischen Republik, die Einnahmen aus dem Hotelbetrieb der französischen Hotels beim Euro-Disney-Park und des Hotels Crown Plaza in Amsterdam.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) lag bei 56,8 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) erreichte 53,5 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss betrug 28,2 Mio. Euro. Unter Pro-forma Berücksichtigung der Verschmelzung lagen die konsolidierte Nettoverschuldung zum 31. Dezember 2014 bei 571,3 Mio. Euro, die konsolidierte Bilanzsumme bei 1.077,4 Mio. EURO und das konsolidierte Eigenkapital bei 265,3 Mio. Euro. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Verdoppelung der Dividende auf 1,25 Euro je Aktie (nach 0,62 Euro je Aktie im Vorjahr) vorschlagen.