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UBM verkauft Wohnquartier

Am Berliner Alexanderplatz

Autor: Linda Kappel

UBM Development AG hat ein Wohnquartier am Alexanderplatz an Investoren-KVG Institutional Investment Partners verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Objekt mit 22.165 m² Bruttogeschossfläche ist für einen von Invesco Real Estate gemanagten deutschen Spezialfonds gedacht.

UBM-CEO Karl Bier sieht sich damit dem Ziel nähergerückt, einen neuen Gewinnrekord aufzustellen und die Dividende erhöhen zu können. Die Assetklasse Wohnen in Deutschland möchte UBM forcieren - nicht zuletzt wegen der über Austro-Niveau liegenden Margen und der raschen Verwertung dort. Derzeit errichtet die UBM-Tochter Münchner Grund in Berlin (Wilmersdorf und in der Enckestraße) noch zwei Wohnhausanlagen. Weitere Projekte befinden sich in Frankfurt am Main, München und Hamburg.

Der Alexanderplatz ist eine der meist nachgefragten Lagen Berlins. Die von DGNB mit Silber vorzertifizierte Core-Immobilie wurde von April 2014 bis Oktober 2015 auf einem 3.944 m² großen Grundstück an der Alex-Wedding-Straße errichtet, präzisiert der österreichische Developer. Das Wohnquartier hat zehn Vollgeschosse und zwei Staffelgeschosse mit Dachterrassen. Das Erdgeschoss mit 1.488 m² vermietbarer Fläche ist für Einzelhandel vorgesehen. Im 1. OG werden Büroflächen mit ca. 1.660 m² Mietfläche angeboten. Vom 2. bis 11. OG finden sich auf 13.993 m² Wohnfläche insgesamt 190 hochwertig ausgestattete Wohnungen. Rund 80 Prozent der Wohnfläche sind bereits zu durchschnittlich 13,50 Euro/m² vermietet.