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Ungleiche Zinsenlandschaft

48.000 Haushalte zahlen zu viel Zinsen

Autor: Gerhard Rodler

2013 hat die Anzahl der privaten Wohnbaukredite in Österreich gegen Jahresende nochmals kräftig zugelegt. 84,8 Milliarden Euro haften derzeit an offenen Baufinanzierungen aus. Die Zahl jener, die zuviel für ihren Kredit zahlen, geht tendenziell aber zurück. Waren das 2012 noch rund 75 Prozent aller Kreditnehmer, die gutgläubig rund 40 Millionen Euro an ihre Hausbank „verschenkten“, waren es 2013 nur noch 70 Prozent.

Bei rund 10 Prozent mehr an vergebenen privaten Wohnbaukrediten 2013 und etwa 12 Prozent mehr an Kredit vergleichenden Kunden, ist die „verschenkte“ Summe von rund 40 Millionen Euro zwar gleich geblieben, trotzdem ersparen sich immer mehr Österreicher unnötig hohe Kosten bei der Baufinanzierung.

2014 sollte erstmals auch die absolute Summe an „verschenkten“ Kreditzinsen sinken. Wenn man bedenkt, dass eine durchschnittliche Immobilienfinanzierung 15 Jahre läuft, summiert sich das trotzdem noch zu einem Volumen von über 500 Millionen Euro.

„Banken können immer nur ihr eigenes Produkt promoten, ob im Internet oder in der Filiale “, ergänzt Maurer vom Kreditvergleichsportal creditnet.at. Er warnt auch vor vorschnellen Kreditanfragen in Eigeninitiative, ob im Netz oder „live“, denn jede Ablehnung eines Kredites durch eine Bank wird an den KSV gemeldet und kann so einen anderen oder günstigeren Kredit verhindern.

„Kein Laie kennt die genauen Annahmerichtlinien der Banken. creditnet.at versteht sich hier als „Brücke“ zwischen Kunden und über 100 Banken und Bausparkassen.“ Vorab kann und soll der Kunde die eigene Leistbarkeit und Bonität an den userfreundlichen Rechnern von creditnet.at testen. Er sollte aber auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch nutzen. „Internet plus persönliche Beratung ergänzen sich besonders beim komplexen Thema Baufinanzierung ideal. Die Erfolgsstory von creditnet.at ist das beste Beispiel dafür.“