immoflash

Union Investment glaubt an England

Bürogebäude in Birmingham erworben

Autor: Charles Steiner

So wie es derzeit aussieht, dürfte es auf einen No-Deal-Brexit hinauslaufen. Sowohl Großbritannien als auch die EU beharren auf ihre Positionen, vor allem, was die Nordirland-Frage betrifft. Von einer Einigung ist bislang keine Rede. Für die Union Investment sind die Reibereien zwischen der englischen Regierung und der EU-Kommission offensichtlich kein Thema - solange es sich um attraktive Liegenschaften mit starken Mietern handelt. Im Gegenteil: So hat die Union Investment soeben in Birmingham eine Core-Büroimmobilie aus der viktorianischen Zeit von Nuveen Real Estate erworben. Der Ankauf erfolgte dabei für den Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniInstitutional European Real Estate, der sich an institutionelle Anleger richtet. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Das sechsgeschossige Gebäude wurde bisher zweimal umfassend renoviert. Die letzte Renovierung im Jahr 2017/ 2018 beinhaltete auch die denkmalgeschützte acht Meter hohe Empfangshalle. Die Immobilie hat eine Gesamtfläche von rund 14.600 m² und ist aktuell vollvermietet. Im Untergeschoss befinden sich 59 PKW- und 242 Fahrradstellplätze. Hauptmieter des Objekts ist der Co-Working-Anbieter WeWork, der rund 5.100 qm² belegt. Weitere Flächen sind an die international tätige Anwaltskanzlei Pinsent Masons LLP (etwa 3.700 m²) sowie die Berufskammer RICS (rund 2.800 m²) vermietet. Das 6. OG hat sich das Maklerunternehmen Savills gesichert. „Die Kombination aus Gebäudequalität, Geschichte und Lage macht dieses Objekt zu einer Rarität am Transaktionsmarkt“, sagt Wolfgang Kessler, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Institutional Property.