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US-Immomarkt wieder fester

Hauspreise im März deutlich gestiegen

Autor: Gerhard Rodler

Der US-Immobilienmarkt hat sich nicht nur stabilisiert, sondern ist erneut deutlich fester geworden. Die Preise steigen kontinuierlich weiter. Dies ist umso bemerkenswerter, als ja die US-Notenbank ihre jahrelange Politik des billigen Geldes langsam aber kontinuierlich zurück fährt. Entgegen erster Annahmen, hat das die Preisentwicklung bei den Immobilien aber nicht wirklich negativ beeinflusst.

Der Preisanstieg am US-Häusermarkt hat sich im März jedenfalls weiter beschleunigt. In den zwanzig größten Ballungsgebieten legten die Preise im Jahresvergleich um 5,04 Prozent zu, wie der kürzlich veröffentlichte S&P/Case-Shiller-Index zeigte. Volkswirte hatten eine Jahresrate von 4,6 Prozent erwartet. Im Februar waren die Hauspreise um korrigiert 4,99 (zunächst 5,03) Prozent gestiegen.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise im März um 0,95 Prozent. Auch das lag über den Erwartungen. Im Februar hatte die Rate revidiert 1,21 (zunächst 0,93) Prozent betragen. Die Preisentwicklung am Immobilienmarkt spielt eine große Rolle für die Geldpolitik der Notenbank Fed, weil die Hauspreise die Konsumfreude der privaten Haushalte beeinflussen.