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Value-Adds zeigen sich krisenresistent

Fast alle Anleger investieren in Invesco-Folgefonds

Autor: Charles Steiner

Trotz Corona-Krise und Wirtschaftsschock halten sich Value-Adds erstaunlich gut. Zumindest für den globalen Immo-Investmentmanager Invesco Real Estate: Wie Invesco mitteilen lässt, konnte man erfolgreich das dritte Closing seines zweiten europäischen Value-Add-Fonds (EVAF II) verzeichnen. Das Unternehmen hat bislang Kapitalzusagen über insgesamt 550 Millionen Euro von 18 Investoren aus der Europäischen Union, Großbritannien und den USA erhalten. Laut Invesco seien 90 Prozent der Anleger bereits im ersten Fonds investiert gewesen. Das Zielvolumen des Folgefonds liegt bei 750 Millionen Euro. Einschließlich des geplanten Fremdkapitals rechnet Invesco mit einem Investitionsvolumen von bis zu 1,9 Milliarden Euro für seine neue europäische Value-Add-Strategie.

Robert Stolfo, Managing Director, Global Client Portfolio Management, bei Invesco, kommentiert: „Die hohe Wiederanlagebereitschaft der bestehenden Investoren - 90 Prozent unserer Bestandskunden des ersten europäischen Value-Add Fonds haben auch Kapitalzusagen für den zweiten Fonds gemacht - zeugt von ihrem Vertrauen in unser Value-Add-Team und dem bisherigen Erfolg.“

Das Anlageprofil des EVAF II orientiert sich an der Strategie des ersten europäischen Value-Add-Fonds von Invesco. Der Schwerpunkt liegt auf den liquidesten europäischen Märkten, in denen das Invesco-Team Objekte in verschiedenen Sektoren durch ein aktives Asset Management neu positioniert und dem Core-Investitionsmarkt zuführt.

Mit einem Portfolio von bislang vier Logistik- und Wohnobjekten in Zentraleuropa, Italien und Spanien will der Fonds die verbleibenden 82 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens in den nächsten drei Jahren in Objekte investieren, die durch die sich ändernden Marktbedingungen, einschließlich Auswirkungen von der Covid-19-Krise, Wertsteigerungspotenzial bieten.