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Verkäufer von Wohnimmos warten ab

Trotz gestiegener Nachfrage wenig Bewegung

Autor: Gerhard Rodler

Angebot und Nachfrage von Wohn- und Gewerbeimmobilien sind in der Zeit des Shutdowns eingebrochen. Der Ausfall der Aufträge ist enorm und kann nicht aufgeholt werden“, fasst Georg Spiegelfeld, Präsident des Immobilienring Österreich, die Situation der Branche zusammen. Die Preisentwicklung für die nächsten 12 Monate sehen die IR MaklerexpertInnen stabil, abgesehen von Gewerbeimmobilien und Geschäftslokalen. Winner sind die Grundstücke, die zu den Anlageklassikern zählen, AirBnB ist angezählt und Mietwohnungen werden ein Revival erleben. Die Digitalisierung erfuhr einen Megaschub, die Immobilien - Werbung wurde umgekrempelt. Zwar ist bei etwa der Hälfte der Unternehmen ein Teil der Mitarbeiter in Kurzarbeit, aber nur 5 Prozent planen laut Umfrage bei den IR-Maklern, staatliche Hilfspakete in Anspruch zu nehmen. Der Shutdown fand genau zur „High Season“ für Wohnimmobilien satt. Demnach glauben auch nur 11 Prozent der befragten MaklerInnen den Umsatzeinbruch bis Ende 2020 aufholen zu können - auch, wenn sich seit Öffnung ein Besichtigungsboom abzeichnet.

Deutlich rückläufig waren die Anfragen bei Wohn-, Gewerbeimmobilien, am meisten davon betroffen Geschäftslokale, am wenigsten Grundstücke. Gleichzeitig sank auch das Angebot von Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern und Grundstücken stark. Bei Mietwohnungen war nur ein leichter Rückgang zu verzeichnen, bei Geschäftslokalen blieben ausreichend Objekte im Angebot. Die Preise für Wohnimmobilien werden aber laut Umfrage stabil, maximal leicht rückläufig werden. Auch Mietwohnungen werden ein Comeback erleben. "In unsicheren Zeiten, wird Miete bevorzugt, bis sich diese wieder bessern“, prognostiziert Spiegelfeld. „Bei den Preisen für Grundstücke ist noch immer etwas Luft nach oben, denn diese sind mittlerweile ein Anlage - Klassiker“, so Spiegelfeld weiter.

„In Zeiten der Kontaktbeschränkungen in der realen Welt wurden die digitalen Plattformen noch wichtiger“, so Spiegelfeld über den plötzlichen Digitalisierungsschub in der Branche.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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