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Vermietungsaussichten besser

Privatanleger melden bessere Auslastung

Autor: Gerhard Rodler

Die Vermietung von Wohnungen gilt als sichere Bank: 72 Prozent der Privatanleger in Deutschland sind der Meinung, dass es sich infolge der guten Vermietungsaussichten derzeit lohnt, in Immobilien zu investieren. Dieses Bild zeichnet die aktuelle Studie des Münchner Bauträgers Euro Grundinvest. Während bei Eigennutzern die Vermietungsaussichten naturgemäß weniger starken Einfluss auf die Investitionsentscheidungen haben, bestimmen sie für Kapitalanleger maßgeblich die Rendite. Mit 72 Prozent gehört die Aussicht auf eine lückenlose Vermietung zu den Top-Investitionsgründen der deutschen Anleger. Im bundesdeutschen Durchschnitt stieg der Wert um 4,7 Prozent. Doch vor allem in den fünf größten deutschen Städten hat dieser Investitionsgrund weiter an Bedeutung gewonnen.

In der bayerischen Hauptstadt sind die Vermietungsaussichten einer der Hauptgründe, weshalb Privatanleger ihre Ersparnisse in Immobilien investieren würden. 86 Prozent der im zweiten Quartal befragten Münchner gaben an, dass es sich deswegen derzeit lohnt, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen (Quartal 1: 84 Prozent). Diesen Spitzenwert erreichen Köln (79 Prozent), Frankfurt (78 Prozent), Berlin (76 Prozent) und Hamburg (75 Prozent) nicht. Sie liegen aber dennoch deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.