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Verzicht auf Wohnfläche

Trotz Covid-19-"Stay at home":

Autor: Gerhard Rodler

Die Österreicher zeigen Verzichtbereitschaft im Wohnbereich, wenn damit Umweltschutz und Nachhaltigkeit gefördert werden. Jeder zweite Österreicher würde laut der jüngsten ImmoScout24-Umfrage zugunsten von mehr Grünflächen auf Autoabstellplätze verzichten. Das trifft überraschenderweise auch auf vier von zehn Autobesitzern zu. Besonders hoch ist die Zustimmung bei den Städtern und Personen, die sich durch den Klimawandel in ihrer Wohnqualität beeinträchtigt fühlen: Jeder Zweite verzichtet auf Autoparkplätze zugunsten von Wiese und Park. Dem stimmen auch zwei Drittel der aktuell Wohnungssuchenden zu. Die höchste Zustimmungsrate findet sich aber bei denjenigen, die bereits jetzt vom Grün in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung profitieren: 72 Prozent der Personen, die in einem Haus mit Fassadenbegrünung leben, würden für noch mehr Natur auf Autoabstellplätze verzichten.

Während 56 Prozent der Wiener, Steirer und Kärntner Ja zu weniger Parkplätzen sagen, liegt die Ablehnungsquote in Niederösterreich und dem Burgenland bei 60 Prozent. Das dürfte auch an einem beträchtlichen Pendleranteil in diesen Bundesländern liegen. 52 Prozent wollen nicht auf Wohnfläche zur Schonung der Ressourcen verzichten Vier von zehn befragten Österreichern zeigen zwar eine grundsätzliche Bereitschaft, zur Schonung der Ressourcen auf Wohnfläche zu verzichten. Wer jedoch aktuell ein neues Dach über dem Kopf sucht, sieht das etwas differenzierter. Zwei Drittel der Immobiliensuchenden möchten nur ungern auf Wohnfläche verzichten, ebenso wie die Städter. Insgesamt erteilen 52 Prozent der Österreicher der Reduzierung von Wohnfläche zugunsten der Umwelt eine Absage. Das gilt jedoch nicht für jene, die bereits unter dem Klimawandel spürbar leiden. Hier sagt jeder Zweite Ja zu weniger Wohnfläche der Umwelt zuliebe.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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