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VGP und Allianz gründen Joint Venture

Logistik- und Industrieimmobilien als Schwerpunkt

Autor: Gerhard Rodler

Die europaweit tätige Immobiliengruppe VGP und der Immobilieninvestment- und Asset Manager Allianz Real Estate einigen sich auf die Gründung eines 50:50 Joint-Venture mit einem Gesamttransaktionswert von über 500 Millionen Euro. In dem Joint-Venture werden die Vermögenswerte der von VGP entwickelten Projekte in Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn gebündelt. Das auf Logistik- und Industrieimmobilien ausgerichtete Portfolio soll kontinuierlich erweitert werden und langfristig das Wachstum von VGP unterstützen. Das Joint-Venture wird nur exklusiv von VGP entwickelte Projekte erwerben.

Durch den Verkauf bestehender Vermögenswerte an das Joint-Venture wird ein Teil des ursprünglich investierten Kapitals wieder freigesetzt und in die Projektpipeline reinvestiert. Damit sichert VGP die Kontinuität seines Geschäftsmodells: Erwerb strategisch verkehrsgünstig gelegener Flächen, Projektentwicklung von Logistik- und Industrieimmobilien sowie langfristige Vermietung der Objekte. Die VGP Gruppe konnte außerdem den Nettogewinn im Geschäftsjahr 2015 auf 86,6 Millionen Euro steigern. Das entspricht einem Wachstum von 37,2 Millionen Euro gegenüber 2014. Die vertraglich vereinbarten jährlichen Mieteinnahmen konnten um 68,2 Prozent auf 38 Millionen Euro gesteigert werden. Die Auslastung des gesamten Immobilienportfolios betrug 97,3 Prozent.