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Vielleicht nicht sexy, aber reich

Düsseldorf ist spannender Office-Markt

Autor: Gerhard Rodler

Düsseldorf ist mit Sicherheit nicht so sexy, wie Berlin. Dafür aber - zumindest was Office-Development und -Investment betrifft - umso attraktiver. Das hat auch schon das eine oder andere österreichische Immobilienunternehmen für sich nutzen können; allen voran die Immofinanz und 6b47.

Dass hier die Post abgeht, zeigt etwa der Flächenumsatz im bisherigen Jahresverlauf. Düsseldorf kommt zwar nur auf ein Drittel der Einwohner von Wien (rund 600.000), aber beim Flächenumsatz überflügelt Düsseldorf die österreichische Hauptstadt haushoch: In den ersten drei Quartalen wurden hier immerhin laut imovo 250.000 m² neu vermietet. In Wien sind es voraussichtlich 230.000 - und zwar für das Gesamtjahr 2016. Auch bei der Miethöhe liegen die Düsseldorfer etwas besser. Die Spitzenmiete verbleibt auf einem konstant hohen Niveau und steigt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals um 0,50 Euro/m² und beträgt aktuell 26,50 Euro/m². Der Leerstandsabbau setzt sich ebenfalls weiter fort.

Im Jahresverlauf ist weiterhin mit einer hohen Nachfrage innerhalb aller Flächensegmente zu rechnen.

Großabschlüsse über 10.000 sind bisher ausgeblieben, befinden sich jedoch aktuell in Verhandlung.

Bis zum Ende des Jahres geht imovo von einer konstant hohen Nachfrage aus und hält weiterhin einen Jahresumsatz von bis zu 350.000 m² für möglich.