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Vonovia platziert eine Milliarde Euro

Anleihen bei Investoren stark nachgefragt

Autor: Charles Steiner

Gerade die Assetklasse Wohnen gilt für Anleger als sicherer Hafen. Das bekommen vor allem Konzerne zu spüren, die genau auf dieses Segment ausgerichtet sind. Die Buwog-Mutter Vonovia etwa: Diese konnte zwei Anleihen im Volumen von insgesamt einer Milliarde Euro platzieren. Die Papiere mit einer Laufzeit von 4 bzw. 10 Jahren seien dabei, so geht aus einer Meldung der Vonovia hervor, von mehr als 300 Investoren nachgefragt worden, das Ordervolumen betrug mehr als drei Milliarden Euro. Helene von Roeder, Finanzvorständin von Vonovia: „Liquidität ist derzeit besonders wichtig. Kapitalanleger wägen Investmententscheidungen genauer ab als sonst. Wir freuen uns daher über die Unterstützung unserer langfristig orientierten Anleger und den eindeutigen Vertrauensbeweis in die Stabilität unseres Geschäftsmodells.“ Die neuen Anleihen werden durchschnittlich mit 1,9 Prozent verzinst, die Verzinsung des Gesamtportfolios bleibt unverändert bei 1,5 Prozent. Die zusätzliche Liquidität wird für die planmäßige Rückzahlung einer Portfoliofinanzierung im 2. Quartal sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet. Wesentliche Rückzahlungs-Verpflichtungen aus Finanzverbindlichkeiten bestehen nun erst wieder im Dezember dieses Jahres. Vonovia sieht sich mit der jetzt noch einmal gestärkten Liquiditätsposition sehr gut aufgestellt - auch für die Zeit nach der Corona-Krise und die Herausforderungen des Wohnungsmarktes wie Wohnungsmangel, Klimawandel und demografischer Wandel.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!