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Vonovia greift nach den Niederlanden

2,6 Prozent an niederländischer Vesteda erworben

Autor: Charles Steiner

Die Vonovia will in Europa weiter expandieren. Nachdem der deutsche Wohnkonzern bereits die Conwert und die Buwog einverleibt hatten und bereits in Schweden und Frankreich Fuß gefasst hatte, geht es jetzt in Richtung Niederlande. Dort hat die Vonovia jetzt 2,6 Prozent an der niederländischen Vesteda erworben, die über ein Portfolio von etwa 27.000 Wohneinheiten verfügt. Diese befinden sich überwiegend in der Region Randstad befinden, zu der beispielsweise Amsterdam und Rotterdam gehören. Der Erwerb der Beteiligung soll zum 30. Juni abgeschlossen sein, heißt es vonseiten der Vonovia.

Die Vesteda ist ein niederländischer Investor für Wohnungen im mittleren Preissegment und legt unter anderem Fonds für institutionelle Investoren wie z. B. Pensionsfonds und Versicherungen auf. Der Bestand umfasst mehr als 27.000 Wohneinheiten mit einem Gesamtwert von 8 Milliarden Euro.

Bereits vor zwei Jahren hat Vonovia eine Beteiligung von 10 Prozent am französischen Wohnimmobilienportfolio Foncière Vesta erworben. Der Einstieg in den Niederlanden folgt diesem Beispiel. Damit wolle Vonovia die Grundlage schaffen, um ein besseres Verständnis des lokalen Marktes zu entwickeln, wie aus einer entsprechende Mitteilung hervorgeht. Rolf Buch, CEO von Vonovia: „Sicherlich ist ein Anteil von 2,6 Prozent nur ein kleiner Schritt in den niederländischen Wohnungsmarkt. Aber wir haben jetzt eine ideale Ausgangsposition, wenn sich weitere Gelegenheiten ergeben sollten.“ Gertjan van der Baan, CEO von Vesteda: „Mit Vonovia stärken wir den Kreis derjenigen Anteilseigner, die langfristig orientiert und sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind. Wir freuen uns darauf, bei Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und bezahlbares Wohnen eng zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen.“